Ratenkredite


Ratenkredite – Rückzahlung in gleichbleibenden monatlichen Raten

Konsumentenkredite oder Anschaffungsdarlehen sind in der Regel Ratenkredite. Ratenkredite werden an den Kreditnehmer ausbezahlt und dann von diesem mit meist gleichbleibenden Monatsraten zurückbezahlt. Spezialfälle sind Beamtendarlehen oder Autokredite.

Wie geht ein Ratenkredit?

Als standardisierte Bankprodukte für Privatkunden zählen Ratenkredite zu den gebräuchlichsten Kreditarten. Sie haben meist eine Kreditsumme von rund 1.000 bis 75.000 Euro und eine Laufzeit von maximal 84, manchmal auch 120 Monaten.

In der Regel werden Ratenkredite als Blankodarlehen ausgegeben, d. h. ohne die Sicherheiten (Ausnahme: Autokredit). Eine Lohn- und Gehaltsabtretung ist typischerweise als Sicherheit im Vertrag vereinbart. Reicht die Bonität des Kreditnehmers nicht aus, kann dies durch eine Bürgschaft ausgeglichen werden. Bei Autokrediten wird in der Regel das zu finanzierende Fahrzeug als Sicherheit hinterlegt.

Der Kredit wird in der Regel in gleichen Monatsraten zurückbezahlt. In diesen Monatsraten sind die Kredittilgung, die Zinsen und ggf. die Gebühren des Kreditinstitutes enthalten. Da es sich bei einem Ratenkredit um einen meist unbesicherten Kredit handelt, liegen die Zinsen natürlich über denen einer Baufinanzierungen. Aber meist liegen die Zinsen der Ratenkredite deutlich unter denen des Dispositionskredites.

Da die Banken ihr Kreditausfallrisiko in die Kalkulation einbinden müssen, ist der individuelle Zinssatz bonitätsabhängig.

Ratenkredite werden normalerweise in die Schufa eingetragen.


Mehr:

Artikel – Ratenkredit oder Dispositionskredit?