Gedanken zum Geld


Pekunia non olet

Geldverdienen ist oft mit harter Arbeit verbunden. Viel Geld verdienen geht nur unter den Voraussetzungen von analytischem Denken mit klarem Verstand und nüchternem Handeln. Nicht fehlen darf dabei das Bauchgefühl und der unbedingte Wille Geld zu machen. Man sollte sich Ziele setzen und diese am besten schriftlich fixieren. Von Fehlschlägen darf man sich nicht vom Ziel abbringen lassen.

Dies alles reicht natürlich nicht aus, denn Erziehung und die eigenen Gewohnheiten erschaffen Hürden auf dem Weg zum großen Ziel. Viele Menschen sind in ihren Kindheitsgedanken gefangen, nie genug bekommen zu haben, ebenso dass von allem genug da war. Diese Gefühle werden ins Erwachsenenalter übertragen und oft ersetzt hier Geld oder Erfolg emotionale Defizite. Amerikanische Untersuchungen zeigen, dass es in jeder Einkommensgruppe 70 Prozent zufriedene und 30 Prozent unersättliche Kandidaten gibt.

Auch kulturgeschichtliche Erfahrungen prägen die Ansicht und manchmal die Distanz zum Geld. Argwöhnisch beobachtet wird oft derjenige, der viel Kohle macht. Geld verdirbt den Charakter heißt es oft und: Lieber arm und glücklich als reich und unglücklich. Dies ist natürlich alles Quatsch, denn Glück hängt weder an der Armut noch am Geld. Dass eine entspannte finanzielle Situation eher beruhigt als dauernd nach schufafreien Schweizer Krediten Ausschau halten zu müssen ist wohl verständlich.

Spannend ist es zu beobachten, wie der Reiz des Geldes mit dem Alter zunimmt. Wer als Jugendlicher noch altruistisch über wenig Besitz sein Lebensgefühl definiert, stellt mit Familiengründung und Immobilienbesitz seine Finanzentwicklung auf der Werteskala oft sehr schnell weiter nach oben. Ganz nach dem Motto: Geld allein macht nicht glücklich – mein Haus, mein Auto, mein Boot und ein paar Wertpapiere gehören auch noch dazu.


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