Die Restschuldversicherung

Bei fast jeder Kreditbeantragung kommt früher oder später die Sprache auf die Restschuldversicherung. Einerseits sind Banken sicherheitsorientiert, andererseits verdienen diese Institutionen an der abgeschlossenen Restschuldversicherung. Eine sehr komplexe Angelegenheit, denn, genauso wie es mehrere Kreditarten gibt, sind auch mehrere Arten der Restschuldversicherung möglich.

Da diese Versicherung die Kreditkosten verteuert ist eine genaue Prüfung angebracht!

Wichtig ist die Kredithöhe die abzusichern ist und natürlich die genauen Umstände der Kreditaufnahme. Handelt es sich nur um einen Kredit mit Schufa in geringer Höhe, den jemand mit gesichertem Einkommen und entsprechenden Sicherheiten aufnimmt, macht eine zusätzliche Absicherung wenig Sinn. Handelt es sich um eine höhere Immobilienfinanzierung mit nur einem Familieneinkommen ist eine solche Absicherung natürlich zu empfehlen.

Inzwischen gibt es die reine Restschuldversicherung, dieselbe mit integriertem Unfallschutz und seit einiger Zeit auch eine Variante mit Schutz bei Arbeitslosigkeit. Im Grunde bieten die jeweiligen Banken eigene Produkte an. Keine eigenen Produkte dieser Art werden in Zusammenhang mit der Aufnahme eines schufafreien Kredits wie dem Schweizer oder Liechtensteiner Kredit angeboten. Da diese Kredisummen relativ niedrig sind, macht eine teure Absicherung häufig keinen Sinn. Einige Banken sind dazu übergegangen den Dispositionskredit mit einer Restschuldversicherung abzusichern, die monatlich beim überzogenen Konto mit abgebucht wird und sich im Centbereich bewegt.

Ein Weg zur Umgehung der Restschuldversicherung, ist die Hinterlegung einer bereits bestehenden Risikolebensversicherung, die meistens von den Kreditgebern auch anstandslos akzeptiert wird.


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