Kredite und Finanzierungen für Unternehmen und Selbständige

Deutsche Firmen, insbesondere der Mittelstand sehen sich in Folge von Basel II und der Finanzkrise in einer Kreditklemme durch eine restriktive Handhabung von Kreditvergaberichtlinien und gestiegenen Zinsen. In den nächsten Tagen widmen wir uns dem Thema: Welche Kredite und welche Finanzierungsmöglichkeiten es überhaupt für kleine und mittelständische Firmen und Selbständige gibt.

Prinzipiell gibt es für Unternehmen keine Kreditlösungen, die auf Privatleute zugeschnitten sind, wie zum Beispiel einen schufafreien Kredit, wie den Schweizer Kredit. Für solche Kreditarten wäre das Bankenrisiko viel zu hoch, da es sich bei Firmenkrediten in der Regel um ganz andere Kredivolumina handelt. Außerdem spielt hier auch die Schufa eigentlich keine Rolle, hier werden eher Datenbanken von Auskunfteien, wie die der Creditreform oder Bürgel zugrundegelegt, die auch einen anderen Modus des Scorings haben.

So gibt es eine ganze Reihe von Kreditarten, die speziell für Firmen entwickelt wurden, wie zum Beispiel den Investitionskredit. Wie der Name sagt, handelt es sich hier um ein Darlehen zur Finanzierung geplanter Investitionen. Dies können Anschaffungen, Firmenerweiterungen oder Ähnliches sein. In der Regel entspricht die Laufzeit dieses Kredites der Nutzungsdauer der Anschaffung. Die Zinsen sind für diesen Zeitraum festgeschrieben, man kann also hier von ähnlichen Bedingungen wie bei einem Ratenkredit ausgehen.

Als Sicherheit für die Bank dient in der Regel die Anschaffung. Handelt es sich um Gebäude ist auch eine Hypothek als Sicherheit denkbar.

Sehr günstige Zinsen in diesem Segment bietet die KfW-Bank an. Sie vergibt auch die Existenzgründerdarlehen zum Start in die Selbständigkeit.


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