Auskunfteien: Datenspeicherung bei Privatpersonen

Bei Privatpersonen ist die Relevanz von Auskunfteianfragen auf Geschäfte des Alltags wie Telekommunikationsverträge, Ratenzahlungswünsche im Handel oder Bankgeschäfte wie Kredit mit Schufa beschränkt. Trotzdem werden auch zu Privatpersonen alle verfügbaren Daten gesammelt. Auskunfteien können daher Informationen zu der Adresse, Geburtsdaten, Kommunikationsdaten, Familienstand, Beruf, Immobilien, Bankverbindungen, Bewertungen des bisherigen Zahlungsverhalten an die berechtigen Firmen weitergeben.

Grundsätzlich dürften nur unbestrittene Forderungen gespeichert oder weitergegeben werden. Ein Test der der Zeitschrift Finanztest aus dem Jahr 2010 haben allerdings viele Auskunfteien ein schlechtes Zeugnis eingefahren. Zum Beispiel erhielten nur ca. 12 Prozent der Tester die eine Eigenschufa angefordert hatten, von der Schufa ein korrektes Ergebnis! Bei allen anderen Auskünften gab es Mängel.

Inzwischen hat jeder Bürger das Recht einmal im Jahr seine bei Auskunfteien gespeicherten Daten kostenlos abzurufen, wir empfehlen Ihnen: Tun Sie das und überprüfen Sie die Auskünfte genau. Es kommt immer wieder vor, dass z.B. ein Kreditkarten- oder Handyvertrag nicht mehr existiert, ein Kredit mit Schufa längst zurückbezahlt ist, die Daten aber immer noch in der Auskunft stehen.
 


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